Studium, ich komme!Ich freu mich so, dass es geklappt hat und werde in meinem neu eingerichteten Blog, den ihr unter http://freie-journalistenschule.blogspot.com verfolgen könnt!
Freu mich, wenn ihr vorbeischaut!
Noch 110 Tage und dann fliegt mein Freund für 110 Tage nach Sydney...eine harte Zeit, die vor mir liegt und über die ich hier berichten werde.
Studium, ich komme!

Abschiede gehörten noch nie zu meinen persönlichen Stärken. Ganz im Gegenteil, egal, wie lange der Abschied sein wird, es ist für mich die Hölle. Ist die Person – und da spielt es keine Rolle ob beste Freundin, Familie oder Freund – dann mal weg, dann geht es auch wieder, aber bis zu diesem Tage spielt in mir ganz großes Kopfkino.Momentan ist es ruhig, was das Thema Australien angeht bzw. was die Konflikte zum Thema Australien angehen.
Mein Freund hat Angst. Angst vor der Herausforderung, dem Einleben, dem Wohnung suchen, der Sprache, der neuen Umgebung und der neuen Arbeit.
Ihm wird bewusst, dass im Januar ein großes Abenteuer wartet, bei dem er erst mal alleine da steht. Es kommt keiner mit, der ihm in der ersten Zeit hilft. Was geregelt und geklärt werden muss, muss er alleine tun.
Aber ich denke, wenn er sich erst mal eingelebt hat, dann wird es besser. Er wird dort Kontakte finden, er wird dort arbeiten, so dass Zeit vergeht, er wird viele neue Eindrücke gewinnen und viel unternehmen. Und dann wird er es nicht mehr bereuen, glaube ich mal.
Momentan sucht er Personen, die bei der gleichen Anwaltskanzlei ihr Referendariat abgeleistet haben, wie er es tun wird. Er wird bei Dammholz arbeiten, in Sydney (http://www.dammholz.com.au/). Aber das scheint gar nicht so einfach zu sein. Weder in Gruppen im Internet, in Communities oder in irgendwelchen Blogs berichten Personen über ihre Erfahrungen bei Dammholz, obwohl es eine wirklich renommierte Adresse für die Auslandsstation im Jura-Studium ist.
Schade eigentlich.
Er hätte gerne im Vorfeld gewusst, wie die Leute dort so ticken, ob es einen Dresscode gibt, wie es mit Urlaub aussieht, wie die Arbeitszeiten gehandhabt werden, welche Aufgaben einem Referendar aus Deutschland übertragen werden usw.
Ich persönlich finde es schwer, ihn so unglücklich zu sehen. Einerseits war es sein Lebenstraum und ich habe es ihn bewusst alleine organisieren lassen, aber andererseits will ich ja auch, dass es ihm gut geht und er soll sehen, dass sein Schritt okay für mich ist. Also, liebe Leser, falls ihr jemanden kennt, der bei der Anwaltskanzlei Dammholz gearbeitet hat oder arbeitet, dann bitte melden! :-)
